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Vorsorgevollmacht
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Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht enthält im Gegensatz zur sogenannten Generalvollmacht ausdrückliche Regelungen, welche vermögensrechtlichen und persönlichen Bereiche sie umfasst. Gegenstand einer Vorsorgevollmacht können sein:

        Gesundheitsfürsorge,

        Vermögensverwaltung,

        Regelungen über Aufenthaltsort (Einweisung in Krankenhaus oder Pflegeheim) ,

        Recht für den Bevollmächtigten zur Einsicht in Ihre Krankenakten,

        Besuchsrecht am Krankenbett - auch bei intensiv-medizinischer Behandlung,

        möglichst weitgehendes Mitbestimmungsrecht des Bevollmächtigten in Fragen der Heilbehandlung,

        Übertragung der Entscheidung in Hinblick auf mögliche Transplantationen, soweit rechtlich zulässig.

Durch eine Vorsorgevollmacht erhält der Bevollmächtigte, der Ihr Vertrauen genießt, ein Entscheidungsrecht in den dort geregelten vermögensrechtlichen und/oder persönlichen, aus dem Notfall heraus entstehenden Angelegenheiten. Eine solche Regelung ist insbesondere dann erforderlich, wenn die gewählte Vertrauensperson nicht mit Ihnen verheiratet oder in einem engen Verwandtschaftsverhältnis steht. Ebenso ist sie sinnvoll, wenn Sie einen bestimmten Verwandten allein und ausschließlich mit diesem Aufgabenkreis betrauen möchten. Im Übrigen erleichtert sie generell Ihrer Vertrauensperson den Umgang mit den Sie behandelnden und pflegenden Personen. Die Vorsorgevollmacht macht den Bevollmächtigten in dem darin festgelegten Umfang sofort handlungsfähig, was insbesondere im Notfall wichtig sein kann.

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Stand: 05. Juni 2010